Zahnschmelzabbau: Ursachen und Mechanismen

Orangensaft, Wein, Coca-Cola

Wodurch wird Zahnschmelzabbau verursacht?

Demineralisierungs- und Remineralisierungszyklen des Zahnschmelzes

Der Zahnschmelz ist in der Lage, der normalen täglichen Säureexposition standzuhalten. Kurze Kontakte mit Säuren lösen einen Demineralisierungsprozess aus, der die Mineraldichte der Zahnschmelzoberfläche herabsetzt und somit schwächt.1,2Dank des mineralstoffreichen Speichels durchläuft der Zahnschmelz einen natürlichen Remineralisierungsprozess um seine Mineraldichte wieder herzustellen, wodurch der Zahnschmelz wieder gestärkt wird.1,2Häufige Säureexposition, insbesondere über längere Zeiträume, kann zu einer Beeinträchtigung des Remineralisierungsprozesses führen und folglich den Zahnschmelz schwächen. In diesem Zustand besteht das Risiko irreversibler Erosion.1,2

Demineralisierung und Remineralisierung nach Säureangriff

  • 5-minütiger Säureangriff

    Remineralisierungs- und Demineralisierungs-prozess nach 5-minütigem Säureangriff

    Remineralisierungs- und Demineralisierungszyklus des Zahnschmelzes nach 5-minütigem Säureangriff

    In-vitro-REM-Aufnahmen von Zahnschmelzquerschnitten zeigen Veränderungen der Mineraldichte.3

    REM, Rasterelektronenmikroskop

  • 20-minütiger Säureangriff

    Remineralisierungs- und Demineralisierungsprozess nach 20-minütigem Säureangriff

    Remineralisierungs- und Demineralisierungszyklus des Zahnschmelzes nach 20-minütigem Säureangriff

    In-vitro-REM-Aufnahmen von Zahnschmelzquerschnitten zeigen Veränderungen der Mineraldichte.3

    REM, Rasterelektronenmikroskop

Enamel wear factors (Faktoren für Zahnschmelzabbau)

Zahnschmelzabbau ist ein fortschreitendes Problem

Zahnschmelzabbau wird meistens durch eine Kombination aus chemischen Stoffen und physikalischer Beanspruchung verursacht.

Lebensmittel bedingte Säureexposition resultiert in einer Abnahme der Calciumionen in der Zahnschmelzoberfläche.4,5 Dies schwächt die Zahnoberfläche und führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für mechanische Abrasionen, z. B. Zähneputzen.4,5

Attrition, Abrasion, Erosion und Abfraktion können allesamt zu Zahnschmelzabbau führen. Folgende Faktoren steigern das Risiko für Zahnschmelzabbau:4–6

  • Häufiger Konsum von säurehaltigen Speisen und Getränken
  • Ernährungsgewohnheiten wie  Snacken oder  Getränke schlürfen
  • Gastroösophagealer Reflux oder häufiges Erbrechen
  • Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Säurehaltige Medikamente

Infografik übernommen aus Lussi et al. 20064

Zahnschmelz ist durch die erosive Wirkung säurehaltiger Speisen und Getränke gefährdet

Moderne Ernährungsgewohnheiten bringen zunehmende Herausforderungen für den Zahnschmelz mit sich7–9

Der häufige Genuss säure- oder zuckerhaltiger Speisen senkt den neutralen pH- Wert von 7 des Mundmilieus. Kritisch wird dieser pH-Wert Abfall wenn ein pH-Wert von 5,5 unterschritten wird, da die Zähne dadurch anfälliger für Zahnschmelzabbau (Säure bedingte Erosion) werden.7

  • Säurehaltige Getränke8,9

    Coca-Cola

    Softdrinks

    40% aller Personen in den Vereinigten Staaten trinken mindestens einmal täglich Softdrinks oder Fruchtsäfte (pH-Wert in der Regel < 4)10

    Alkoholische Getränke

    Hoher Konsum von säurehaltigen Softdrinks

    Alkoholische Getränke sind in der Regel säurehaltig und ihr Konsum stieg in den USA sowohl zwischen 2001 und 2002 als auch zwischen 2012 und 2013 (sowohl an Häufigkeit als auch an Menge)11

    Smoothie

    Smoothies

    Viele Smoothies können einen pH-Wert von 5,5 unterschreiten12

  • Häufiges Snacken,9

    Uhr

    Zwischen 1981 und 2011 stieg bei Personen aller Altersgruppen die Anzahl an säurehaltigen Speisen, die pro Tag konsumiert wurden13

    Orangensaft

    Im Jahr 2012 erreichte der Orangensaftkonsum in den USA den höchsten Stand bei Personen der Altersgruppe 18 - 34 Jahren12

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